Von den Kindern gab's Geschenke


Der erste Beigeordnete Rainer Ningel und Ortsbürgermeisterin Rita Bleser begrüßten viele Senioren zum Altentag der Gemeinden Hambuch und Eulgem.
Bei Kaffee und Kuchen wurden den Gästen ein adventlich-besinnliches Programm geboten. Zuerst erfreuten die Kindergartenkinder aus Hambuch und Eulgem mit Liedern und einem kleinen Krippenspiel. Anschließend verteilten die Schulkinder selbst gebastelte Geschenke. Der Spielmannszug Hambuch und der Kirchenchor stimmten musikalisch auf das Weihnachtsfest ein.
Wie jedes Jahr wurden wieder die ältesten Teilnehmer geehrt: aus Hambuch Anna Burger und Peter Simons, aus Eulgem Elfriede und Peter Esper.
Rhein-Zeitung - Ausgabe Mittelmosel vom 15.12.2001




"Rasselbande" mitten im Dorf

Pastor Hans Drescher weihte neuen Kindergarten in Hambuch ein - Altes Pfarrhaus toll umgebaut - Ganzes Dorf feierte mit


25 Kinder aus Hambuch und 13 aus Eulgem feierten mit den Erwachsenen aus beiden Dörfern und vielen Ehrengästen die Einweihung ihres neuen Kindergartens "Rasselbande" in Hambuch. Vor zwei Jahren hatten die Gemeinderäte beschlossen, das alte Pfarrhaus zur eigenen Einrichtung für die Drei- bis Sechsjährigen umzubauen, weil die Kapazitäten der Kindertagesstätte in Kaisersesch ausgeschöpft sind.
Von Brigitte Meier
HAMBUCH.
 Einen sehr klugen und zukunftsorientierten Beschluss haben die Gemeinderäte von Hambuch und Eulgem gefasst, als sie entschieden, das alte Hambucher Pfarrhaus zum gemeinsamen Kindergarten umzubauen. Das stellte Bürgermeister Ewald Mattes, Verbandsgemeinde Kaisersesch, bei der Einsegnung des Gebäudes fest. Die beiden Orte haben sich in den vergangenen Jahren zu beliebten Wohngemeinden für Familien mit Kindern entwickelt.
Der Plan, das außer Funktion geratene Pfarrhaus mit fröhlichem Kinderlachen wieder zum Leben zu erwecken, war im Hambucher Gemeinderat 1999 entstanden. Damals belegten die Zahlen der Geburtenstatistik von Hambuch und Eulgem, dass die Plätze in der bislang besuchten Kindertagesstätte in Kaisersesch bald nicht mehr ausreichen würden, erklärte Ortsbürgermeister Franz-Josef Brengmann: "Als die Zuschüsse für das Projekt fest zugesagt waren, konnten wir sofort mit dem Umbau beginnen."
Brengmanns Kollegin aus Eulgem, Ortsbürgermeisterin Rita Bleser, erinnerte sich: "Das war für den damals neu gewählten Gemeinderat und für mich die erste größere Entscheidung." Wie sich heute zeige, sei es eine richtige Entscheidung gewesen. Der neue Kindergarten im alten Pfarrhaus habe eine ganz besondere Ausstrahlung. Die Bürgermeisterin, die selbst Erzieherin ist, sagte: "Man sieht, dass sich die Kinder hier wohl fühlen."
Davon konnten sich auch Landrat Eckhard Huwer und MdB Peter Bleser (CDU) beim Rundgang überzeugen. Helle und freundliche Räume mit viel Platz zum kreativen Spiel, zum Toben, aber auch zum Ausruhen hat Architekt Alois Bauer in einer Bauzeit von neun Monaten geschafften. "Wenn hier fröhliche und glückliche Kinder ein- und ausgehen, hat sich der finanzielle Aufwand gelohnt", erklärte der Landrat. Der Kreis Cochem-Zell hat von den Gesamtkosten über rund 940 000 Mark zirka 400 000 Mark getragen, das Land Rheinland- Pfalz förderte den Umbau mit rund 250 000 Mark.
Den gar nicht mehr selbstverständlichen Vorzug, dass sich der neue Kindergarten mitten im Dorf befindet, hob MdB Peter Bleser hervor. Er verwies auch auf die allgemein kinderfreundliche Entwicklung der Gemeinde Hambuch, die mit ihrem naturnahen Spielplatz bundesweit ein nachahmenswertes Beispiel gegeben habe.
Stolz präsentierten die Jungen und Mädchen zusammen mit Kindergartenleiterin Josefine Gilles ein bunt gemaltes Schild mit dem Namen ihres schönen Hauses: "Kindergarten Rasselbande". Das ganze Dorf feierte das Ereignis mit Spielen, Musik, Gesang und gutem Essen und Trinken. Die Kinder malten mit der Eulgemer Künstlerin, Karin Bilio- Noak und lauschten der Vorlesung des Autors Stefan Gemmel.

Rhein-Zeitung - Ausgabe Mittelmosel vom 28.08.2001 




Die Zeitung kommt jetzt per Roller


Herzlichen Glückwunsch! Johanna Wilbert aus Eulgem, eine von 3500 Zustellerinnen im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung, hat bei der Abo-Werbeaktion den ersten Preis gewonnen: einen schicken Vespa-Roller. Christian Müller-Hagen (rechts), Geschäftsführer rz-Markt & Medien, und Klaus Fischer, Leiter des Pressezustelldienstes, übergaben der glücklichen Gewinnerin das flotte Gefährt. Vielleicht rollt sie demnächst per Vespa nach Kaisersesch, um die Rhein-Zeitung zu den Lesern zu bringen!
Foto: Birgit Pielen
Rhein-Zeitung - Ausgabe Mittelmosel vom 28.12.2001
 





Die Freiwilligen Feuerwehren Brachtendorf, Zettingen, Eulgem und Hambuch stellten sich nach dem Einsatz am neuen Kindergarten in Hambuch mit den Offiziellen zum Gruppenfoto.

Herbstalarmübungen in der VG Kaisersesch - 18 Wehren im Einsatz - Ortskenntnisse helfen bei schnellem Ausrücken im Notfall - Koordination der verschiedenen Kräfte wichtig

Kindergärten im "Brennpunkt" Ausrüstung der Floriansjünger hat immer Priorität - Engagement gelobt

KAISERSESCH. Äußerst zufrieden zeigten sich Bürgermeister Ewald Mattes, Kreisfeuerwehrinspekteur Peter Gerhartz und Wehrleiter Norbert Reuter mit den Ergebnissen der Herbstalarmübungen innerhalb der Verbandsgemeinde Kaisersesch.
An drei Einsatztagen stellten die insgesamt 18 Feuerwehren ihr Können unter Beweis. Die Beteiligung der Feuerwehrleute war dabei sehr gut. Auf Wunsch der Kindergartenleiterinnen wurden in diesem Jahr überwiegend Kindergärten als Löschobjekte ausgewählt, damit die Wehrmänner direkt an den Gegebenheiten vor Ort üben und diese kennen lernen konnten.
In der jeweils anschließenden Lagebesprechung bat Bürgermeister Mattes außerdem darum, den Kindergartenkindern in einer zusätzlichen gemeinsamen Übung mit dem Kindergartenpersonal das Verhalten im Ernstfall und das Feuerwehrgerät in kindgerechter Weise zu zeigen: "Auf Grund der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern sowie der Menschenmassen, die bei einem Ernstfall in Schulen und Kindergärten anwesend sind, ist es wichtig, dass unsere Feuerwehrmänner die Gegebenheiten vor Ort genauestens kennen. Gerade bei den neueren Kindergärten ist eine Feuerwehrübung daher nicht nur wichtig, sondern kann im Notfall entscheidend sein", so Ewald Mattes.
Einig waren sich Bürgermeister, Kreisfeuerwehrinspekteur und Wehrleiter auch betreffend der Notwendigkeit der ordnungsgemäßen Ausrüstung einer jeden Wehr. Bürgermeister Mattes versprach, auch in Zeiten der knapper werdenden Finanzmittel, für die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen und Feuerwehrgeräten in den kommenden Jahren entsprechende Gelder bei der Haushaltsplanung einzukalkulieren.
Besonderer Dank der drei Verantwortlichen ging aber an die Feuerwehrleute für den vorbildlichen und ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.
Rhein-Zeitung - Ausgabe Mittelmosel vom 19.11.2001 





Da lacht das Kinderherz und die Eltern sind beruhigt: Austoben nach Herzenslust ist auf dem Eulgemer Naturplatz kein Problem.
Foto: Peter Barzen

Riesiger Platz zum Toben und Tollen

Eulgem weihte naturnahen Spielplatz ein - Viel Gemeinschaftsgeist

Die Zahl der naturnahen Spielplätze wird immer größer. Nun können sich auch die Kinder im Eifeldorf Eulgem über einen tollen Platz zum Toben und Spielen freuen.
Von Ursula Augustin
EULGEM.
 Ein riesiges Gelände, fast 8000 Quadratmeter, steht den Kindern in Eulgem zur Verfügung. Die Einweihung des naturnahen Erlebnisspielplatzes bildete sogar den Auftakt der Kirmes, ein Zeichen, wie groß die Freude darüber ist. Auch die Anzahl der Ehrengäste, die zur Einweihung gekommen waren, unterstrich die Bedeutung für einen kleinen Ort wie Eulgem.
Gerade deswegen ist es umso bemerkenswerter, was die Gemeinde geleistet hat. Ein neuer Spielplatz war nötig geworden, weil der alte zu viele Unfallgefahren in sich barg. Nur anderthalb Jahre dauerte es vom Gemeinderatsbeschluss über Planung und Ausführung, bis die Kinder, von denen es im kleinen Dorf Eulgem besonders viele gibt, den tollen Spielplatz in Besitz nehmen konnten.
Die Feiern zum 900-jährigen Bestehen des Dorfes im vergangenen Jahr bildeten einen finanziellen Grundstock, 80 000 Mark kamen vom Umweltministerium, die Kreissparkasse und die Raiffeisenbank spendeten großzügig, und bei der Einweihung sagte Landrat Eckhard Huwer 12 000 Mark vom Landkreis Cochem-Zell zu. Das Planungsbüro Willi und Christhild Breitbach in Düngenheim machte den Entwurf, angelegt haben den Platz zum großen Teil an nur fünf Samstagen Bewohner Eulgems selber mit tatkräftiger Hilfe der Kinder.
Schaukel und Rutsche, Brücken und Baumstämme, ein toller Bolz- und Fußballplatz, ein Tisch mit Brettspielen werden noch ergänzt mit Bepflanzungen, Weidengeflecht, einer Streuobstwiese und einer Schutzhütte mit Grillplatz, woran auch Erwachsene ihre Freude haben werden. Ortsbürgermeisterin Rita Bleser ließ es sich nicht nehmen, zur Einweihung selber mal die Rutsche auszuprobieren und unter den Anfeuerungsrufen Jugendlicher über einen Baumstamm zu balancieren. Auch die Lieder, die Kinder zur Feiereröffnung sangen, hatte sie mit ihnen einstudiert. Ihr Dank für die Unterstützung des Projekts kam aus vollem Herzen.
Dank für gute Zusammenarbeit sagte Christhild Breitbach und fasste sich ansonsten kurz: "Kinder, fangt zu spielen an." Landrat Huwer und Verbandsgemeindebeigeordneter Hans-Josef Schaden betonten die Bedeutung für das Gemeinschaftsgefühl, die die Eigeninitiative beim Spielplatzbau fördere. Pastor Hans Drescher segnete den Spielplatz und bat Gott darum, die Kinder, die auf diesem Platz spielen, vor allem Unheil zu schützen und ihnen Geborgenheit in der Familie und im Dorf zu schenken. Ein Tag für die Kinder war es und so ganz in Ordnung, dass die Kinder aus Eulgem beim Mitmachtheater dem Tourneetheater Wiesbaden glatt die Schau stahlen.
Rhein-Zeitung - Ausgabe Mittelmosel vom 01.08.2001 





Zur Segnung des neuen Feuerwehrfahrzeugs hatten sich Honoratioren und Floriansjünger in Eulgem eingefunden. Foto: Peter Barzen Wehr ist wieder einsatzbereit

Tragkraftspritzen-Fahrzeug für Eulgemer Floriansjünger gesegnet

EULGEM. "Alles neu macht der Mai" lautete das Motto bei der Eulgemer freiwilligen Feuerwehr. Nicht nur wurde ein neues Tragkraftspritzen- Fahrzeug von Pastor Hans Joachim Drescher gesegnet. Die Floriansjünger freuen sich auch über zehn neue Jacken und ein Funkgerät.
Der stellvertretende Wehrleiter Reinhard Wruck bedankte sich bei den Gladbacher Feuerwehr-Kameraden, von denen das Fahrzeug gekauft wurde. Für die neuen Jacken, die von der Gemeinde Eulgem mit angeschafft wurde, dankte er Bürgermeisterin Rita Bleser.
Rita Bleser erinnerte daran, wie beruhigend es ist, zu wissen, dass die Floriansjünger dank des Fahrzeugs wieder für alle Fälle einsatzbereit sind. Außerdem freute sie sich, dass die Männer und Frauen von der Freiwilligen Feuerwehr bereitwillig bei Dorffesten helfen und die Aufgaben eines Gemeindearbeiters übernehmen. Auch wies sie darauf hin, dass die Feuerwehr kräftig zur Renovierung der St. Anna-Kirche beigetragen hat und auch zum Bau des Gemeindehauses.
Neben dem Kreisfeuerwehrinspekteur Peter Berhartz hatte sich auch der Kaisersescher Bürgermeister Ewald Matthes zur Fahrzeug- Übergabe in Eulgem eingefunden. Er machte noch einmal deutlich, wie wichtig der Einsatz der Männer und Frauen ist, die Brände ehrenamtlich bekämpfen.
Matthes hob das sehr gute Verhältnis zwischen Feuerwehr und Ortsgemeinde hervor. Schließlich übergab der Kaisersescher Bürgermeister dem Wehrführer Ernst Veit die Schlüssel für das neue Einsatzfahrzeug.
RZ Ausgabe vom 28.08.2001